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Die Motorradstiefel als Schutz und mehr!

 

Motorradstiefel gehören zu den sehr wichtige Ausrüstungsgegenständen, wenn ein Fahrer beschließt, sein Motorrad zu besteigen. Denn wie sich aus dem logischen Moment erklärt, sind sowohl Füße als auch Beine bei diesem Sport sehr gefährdet.

Im Fachgeschäft werden drei verschiedene Varianten angeboten.
Der Kunde hat die Auswahl zwischen

  • engen,
  • zeitweise farbig gestalteten Rennstiefeln,
  • robusten Tourenstiefeln und
  • schweren Cross-Stiefeln mit eingearbeitetem Schienbeinschutz.

Motorrad StiefelHäufig beginnt der Stiefelkauf leider mit diversen Größenproblemen. Die sind bei beiden Geschlechtern stark verbreitet.

Denn Motorradstiefeln für Männer, wenn sie zum Beispiel in größeren Größen benötigt werden, sind meist an den Waden sehr weit gearbeitet, sodass sie kaum ausgefüllt werden können.

Konträr dazu sind die kleinen Frauengrößen derart eng gefertigt, dass die Waden der Frauen oftmals nicht genug Platz vorfinden und sich die Stiefel somit für einen länger währenden Tragekomfort nicht eignen.

Als Reaktion auf dieses Problem liefern manche Hersteller auf Bestellung ihre Modelle auch in Sonderweiten aus. Andere Hersteller haben sich sogar auf Maßarbeit spezialisiert. Solche Leistungen gibt es natürlich nur bei Fachhändlern.

Allen Motorradstiefeln ist seit Generationen ein scheinbar nützliches Ausstattungsmerkmal eigen. Es ist die Rede von der Schaltverstärkung.
Sie wirkt als zusätzliche Lederschicht der Abnutzung des Schuhs entgegen und wird am Spann angebracht. Bei moderneren Modellen ist die Schaltverstärkung gern in Kunststoff ausgeführt und wird gelegentlich noch durch weitere äußere Kunststoff-Protektoren ergänzt.

Diese Kunststoff-Auflagen haben den unangenehmen Nebeneffekt, dass das Leder unter ihnen nach Regenfällen nur sehr langsam wieder trocknet. Doch auch die Variante mit den aufgenähten Schaltverstärkungen findet gerade bei Regen ihre Schwachstelle am schnellsten. Denn das Wasser neigt dazu, durch die Nähte zuerst einzudringen.

Generell sind Motorradstiefel zwar exakt gearbeitet und zumeist aus echtem Leder hergestellt, doch sind bei Nässe besondere Vorkehrungen anzuraten, um den Stiefeln eine längere Lebensdauer zu garantieren.
Gut bewährt haben sich etwa wasserdichte Gamaschen aus dem gleichen Material wie Regenkombinationen. Allerdings kann man mit ihnen nicht gut laufen.

Aufgrund dieser Umstände, die das Wetter den Motorradfahrern so zu bescheren weiß, gibt es nun vermehrt Modelle die eine moderne Klimamembran ihr Eigen nennen. Diese soll die Temperaturregulation im Stiefel übernehmen. Sie funktioniert nach den allgemeinen Erfahrungswerten bei Regen sehr gut, denn sie hält die Füße trocken.
Jedoch bei Hitze fördert sie die Schweißproduktion, was bei einer stundenlangen Fahrt sehr unangenehm werden kann.

Der Stiefel muss je nach Einsatzgebiet ausgesucht werden. Stiefel mit einer harten und steifen Schale eignen sich besonders gut für den Motocross Sport, bei Tourenfahrern liegt hingegen die flexible Passform weit vorne.
Generell sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass Protektoren und Schaltverstärkungen bei den Schlüsselzonen Sprunggelenk, Schienbein und Zehenkappen haben.
Für die Handhabbarkeit des Schuhs ist auch die Schnallenführung wichtig. Es sollten nur fest verschließbare, aber leicht gängige Reißverschlüsse und Schnallen angebracht sein.

Weiters sind pflegeleichte und wasserfeste Materialien eine Grundbedingung, denn man möchte auf Tour ja möglichst bequem genießen.

Zu guter Letzt ist noch ein letztes Probesitzen an zu raten, um ein längeres Tragegefühl realisieren zu können und wenn alles passt, dann ab auf das Motorrad.

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