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Die Motorradbekleidung für die Freiheit!

Heutzutage wird Schutzbekleidung für den Motorradsport in vielerlei Ausführungen verkauft. Man hat die Auswahl zwischen so genannten Kombis, Jacken, Mänteln und Hosen.

Einteilige Kombinationen in Sachen Motorradbekleidung sind sicherlich nur für Sportfahrer interessant die man nicht in einem Fitness Shop bekommt. Sie werden zumeist aus Leder gefertigt und hatten ihre hohe Zeit in den Siebziger und Achtziger Jahren, da wo noch alle Lederkombis haut eng waren und man viel abnehmen musste um hinein zu passen.

Die Jacken werden meist in Dreiviertel Länge gearbeitet. Das klassische Vorbild dafür sind die englischen Wachsjacken von Belstaff und Barbour. Moderne Jacken werden selten aus Leder, sondern meist aus textilen Materialien gemacht. Gerade bei einer Motorrad Probefahrt ist Motorradbekleidung sehr wichtig!

Die Formen der Jacken selbst sind militärischen Ursprungs. Kurze Jacken finden sich eigentlich nur als Lederjacken und werden gerne auf Cruisern gefahren. Typisch ist meist der eingearbeitete Gürtel oder enge Bündchen in der Taille.
Eine Schwachstelle ist häufig der Halsabschluss, wegen der offenen Verarbeitung.

Bei den Hosen sind vor allem Jeans, Stiefelhosen und Überzieh Hosen beliebt. Lederjeans unterscheiden sich eigentlich von ihren textilen Vorbildern nur durch das Material. Sie sind relativ eng geschnitten und können beengend wirken bei langem Sitzen. Darum hat sich auch die Schnürjeans etabliert deren seitliche Schnürung hilft, die Hose ganz nach Bedürfnis weiter zu stellen oder enger. Jeans werden normalerweise über den Stiefeln getragen.

Stiefelhosen sind im Allgemeinen so gebaut, dass es bei den Hosenbeinen zu einer Verengung kommt, um ohne Falten in die Stiefel gesteckt werden zu können. Zu diesem Zwecke sind Wadenreißverschlüsse eingenäht worden.

Am anderen Ende der Hose ist der Bund sehr hoch gearbeitet, um auch die Nierengegend noch abzudecken und zu schützen. Eine Sonderform der Motorradbekleidung, die Stiefelhose sind solche mit dem so genannten Reithosen Schnitt, in der Fachsprache Breeches genannt. Jahrelang galten sie als altmodisch und irgendwie bizarr, aber heutzutage erfreuen sie sich bei Tourenfahrern wieder einer stilsicheren Beliebtheit, wie auch bei Anhängern des Retro Looks.

Auch Motorradbekleidung ist modischen Einflüssen ausgeliefert und je nach Fasson des Fahrers kann sich der Stil mehr Richtung Moderne orientieren oder die Eleganz der Zeitlosigkeit betonen, wie es oft sehr veranschaulicht wird in schlichtem, schwarzen Leder.

Als textiles Kleidungsstück sind Überzieh-Hosen, meist mit Membran-Ausrüstung, sehr beliebt geworden. Sie sind zumeist wasserdicht und werden sowohl über die Stiefel als auch die Hose gestülpt. Gerade für den Stadtverkehr haben sie sich inmitten des spritzfreudigen Straßenverkehrs als sehr nützlich bewährt.

Schutzbekleidung auf dem Motorrad hat vielerlei Funktionen.

Sie soll vor

  1. Wärmeverlust,
  2. Straßenschmutz
  3. und Wettereinwirkungen schützen.

Ihre weitaus wichtigste Aufgabe erfüllt sie sicher damit, dass sie bei Unfällen oder Stürzen erste Hilfe beim Aufprall bietet und oft schlimme Verletzungen abfangen oder etwa durch sinnvoll angebrachte Protektoren abfangen kann.

Die Feinheiten sind natürlich immer bei der Verarbeitung zu finden, dass gutes Sitzen ohne Beengung ermöglicht wird, es zum Luftaustausch durch die Einarbeitung von Membranen gibt und auch Platz für die Kleinigkeiten wie Fahrzeugpapiere, Schlüssel und die Geldtasche bleiben.

Noch ein Wort zu den textilen Obermaterialien: Leder bleibt unerreicht, aufgrund seiner Abriebeigenschaften. Im ständigen Wettbewerb mit dem Urmaterial stehen die synthetisch hergestellten Fasern.

Da gibt es die Polyamid – Faser Nylon und deren scheuerfeste Variante Cordura. Eine besonders reißfeste Kunstfaser ist auch Kevlar, welche eine fünf Mal so hohe Reißfestigkeit wie Stahl aufweist.

In Kombination mit Polyamidfasern entstehen sehr widerstandsfähige Gewebe, die auch mit elastischem Lycra kombiniert werden. Die besondere Invention besteht dann bei abriebfestem Außengewebe für Problemzonen wie Kniekehle, Schritt oder Armbeuge.

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