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Schutz durch Motorrad Protektoren!Der Begriff Protektoren ist im deutschsprachigen Raum für die Schutzelemente bei Motorradbekleidung rechtlich geschützt. Protektoren sollen durch ihre Schlag dämpfende Wirkung den Körper des Fahrers bei einem Unfall schützen. Sie werden für Schultern, Ellbogen, Rücken, Hüften und Knie eingesetzt.
Unter Motorradfahrern längst bekannt, sind sie zwar sinnvoll zum Schutz, doch neigen sie oft dazu zu verrutschen oder die Passform der Kleidung zu verringern. Deshalb müssen bei der Auswahl der Schutzbekleidung, in welche Protektoren eingearbeitet sind, unbedingt bestimmte Regeln eingehalten werden, um auch längere Zeit mit dem gekauften Produkt Freude zu haben. Sind also etwa in eine Jacke Hartschalenprotektoren eingearbeitet, so muss der Käufer darauf achten, dass diese an den vorgesehenen Stellen eng am Körper anliegen, da es ansonsten dazu kommen kann, dass sie verrutschen. Sehr viel angenehmer zu tragen sind Jacken mit „Weichprotektoren“, wie sie im Jargon genannt werden. Hierbei wird visko-elastischer Schaumstoff zwischen Innenfutter und Leder eingearbeitet. Erstaunlicherweise dämpft dieser Einsatz beim Bremsen besser und wird bei einem Aufprall beinahe so hart wie seine ohnehin schon hart gebauten Konkurrenten. Die Idee, Motorradbekleidung mit Protektoren auszurüsten, stammt aus dem sicherheitsbewussten Skandinavien. Normierung von Protektoren?In den Neunziger Jahren kam es dann soweit, dass europaweit eine Normierung von Protektoren eingeräumt werden sollte. Diese wird aber bis zum heutigen Tag von Motorradverbänden heftig kritisiert und bekämpft. Sie ist natürlich dennoch in Kraft getreten und tut unter dem Kürzel EN 1621-1 in der vorderen Front der Produktion ihren Dienst. Noch enthält die Norm keine Vorschriften über Rückenprotektoren. Daher können diese derzeit nur als „Rückendämpfungselemente“ verkauft werden. Die Motorradverbände lehnen die Normierung von Schutzkleidung deshalb ab, weil sie darin die schleichende Einführung eines gesetzlichen Tragezwanges zu erkennen meinen. Meistens verhält es sich nämlich so, dass wenn eine Norm erst einmal gilt, sich diese oft auf die Verträge auswirken, die mit den Versicherungen abgeschlossen werden müssen. Diese Angst ist jedoch immer unbegründeter, denn in der Realität wird Motorradbekleidung heute bereits ausschließlich mit Protektoren ausgerüstet. Es ist durch sie aber keine Einschränkung in der Auswahl aufgetreten. |