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Motorrad - Die Freiheit auf 2 Rädern!

1817 erfand Karl Drais das Motorrad. Es wurde in den alten Zeiten mit Dampf betrieben, parallel zu Entwicklung der Dampflokomotive. Das erste mit Benzin betriebene Motorrad wurde Ende des 19. Jahrhunderts erfunden. Dahinter steckten die Techniker Hildebrand und Wolfmüller, die sich auch für die Namensgebung im Deutschen verantwortlich zeichnen.

Motorrad GeschichteIn den vergangenen dreißig Jahren entwickelte sich der Motorradmarkt von einem relativ kleinen Kreis von technik- und naturbegeisterten Verkehrsteilnehmern zu einem interessanten und attraktiven Hobby für jedermann.

Der Anteil im Verkehr bewegt sich bei der zehn Prozent Grenze und ist stetig im Wachsen begriffen. Dieser seit vielen Jahren anhaltende Hype um Motorräder hat einleuchtende Gründe.

Zum einen gibt es kaum ein Fahrzeug, das praktischer zu handhaben wäre im Stadtverkehr und einen schneller an das begehrte Ziel bringen könnte.
Außerdem stellt sich nicht mehr der tägliche Umgang mit der Parkplatzproblematik. Zum anderen umgibt den Sport oder die Forstbewegungsart eine mystische Aura des Abenteuers.
Ein Motorrad löst Phantasien aus und verspricht unvergessliche Erlebnisse und gerade das hat sich unter den Menschen herumgesprochen.

Es sind also die selben Vorzüge wie zu Beginn des motorisierten Siegeszugs, die Leute dazu bewegen auf so ein Zweirad zu steigen.

Denn Motorräder haben Ausstrahlung und mit dieser verstehen sie oft ebenso zu begeistern, wie mit ihrer technischen Leistungsfähigkeit.
Es gibt derzeit eine große Auswahl an sehr speziellen Designs, in denen überzeugende Technik und äußerst fahrerfreundliche Bedienung steckt.

Aus der Marktentwicklung der letzten Jahre lässt sich klar ersehen, dass vor allem die europäischen Marken stark im Aufwind sind.

Sie erfüllen neben

  • der konstant starken technischen Leistung
  • auch die vier Grundfaktoren,

welche die Fahrbarkeit eines Motorrades wesentlich bestimmen, es sind vor allem 

  • die Ergonomie,
  • die Leistungscharakteristik,
  • die Handhabung und die Stabilität.

Neben diesen Säulen beim Kauf eines Motorrads, deren Zweckmäßigkeit jeweils sehr einleuchtend ist, hat vor allem das Team von Designern einen wesentlichen Einfluss auf die Ausstrahlung des Objektes, auf dessen Funktion und Markterfolges.
Es kommt der Varietät zu Gute, dass sich unsere moderne Zeit neuen Designs gegenüber offen zeigt. Vermehrt kommt eine mutige Linienführung zum Vorschein und es machen eigenständige Konzepte auf sich aufmerksam.

Sobald diese von den Herstellern zielgerecht vermarktet werden, haben sie alle Chancen darauf wahrgenommen zu werden. Es wird im Grunde genommen immer wichtiger, individuelle Entwürfe zu präsentieren, denn die Fahrer neigen immer mehr dazu sich von der Masse abheben zu wollen und so ist Leistung längst nicht mehr alles.

Was oft zählt, ist die emotionale Bindung. Zu der puren Modeerscheinung muss gesagt werden, dass gutes Design sich auch oft in guter Handhabung zeigt und sich erst so als Klassiker im Reigen der Motorräder bewähren darf.

In den letzten Jahren haben sich die großen Hersteller auch intensiver mit dem Thema Umweltschutz auseinander gesetzt.
Technik, die man zwar nicht sieht, aber die sich sichtlich auf die Umgebungsqualität auswirkt hat Vorbildcharakter.
Der erste Produzent einer solchen Maschine war 1991 BMW, der mit der K 1100 LT den ersten geregelten Katalysator in ein Serienmotorrad einbaute.

Zum Abschluss noch eine Motorrad Weisheit mit auf den Weg:  Was dem Motor das Öl, sind dem Fahrwerk die Reifen.

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